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Assistent/in für Geovisualisierung
Karten und mehr . . .
Wie kommt das Gelände in den Kopf?
Karten sind verebnete Darstellungen des natürlichen Reliefs der Erdoberfläche. Damit Nutzer sich dieses Relief besser vorstellen können, erstellen Geovisualisierer/innen z. B. Blockbilder oder übersetzen das Gelände in ein Modell. Auch Profile geben aufschlussreiche Informationen über Geländeformen.
Landkarten und Luftbilder
Landkarten sind ein uraltes Instrument zur Orientierung. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es eine umfangreiche Kartographie in Deutschland. Alte Karten sind ästhetische Schmuckstücke und beinhalten viele Informationen aus vergangenen „Zeitscheiben“.
Heute erstellt die amtliche Kartographie Geobasisdaten für alle Belange des öffentlichen Lebens.
Durch Verlagskarten erschließt sich eine weite Produktpalette von Stadtplänen, Atlanten, Freizeitkarten und Reiseführern. Immer mehr Karten stehen digital und interaktiv zur Verfügung.
Entscheidend ist die richtige Darstellung der benötigten Informationen in einem spannenden Gestaltungsprozess.
Geodaten werden in der sich entwickelnden Informationsgesellschaft eine Schlüsselstellung einnehmen. Diese Daten müssen für administrative, ökologische und wirtschaftliche Aufgaben aufbereitet und gestaltet werden.
Technische Assistenten für Geovisualisierung gestalten die Landkarten von morgen!
Satellitennavigation und Fernerkundung
Navigationssysteme in Autos und Kartendienste wie Google Maps im Internet gehören für viele Menschen zum Alltag. Informationen über die Umwelt erhalten wir über Satelliten und Luftbilder.
Die Kenntnis über Ort und Weg ist ein wichtiges Bedürfnis für Reisende. Eine Optimierung von Wegstrecken ist ein großer Faktor in der Kostenrechnung und für den Umweltschutz.
Unsere Schule finden Sie unter 52°36‘ N 13°30‘ E.
Berufsbild
Die Technischen Assistenten für Geovisualisierung arbeiten an der Erfassung, Verwaltung, Aufbereitung, Gestaltung und Präsentation von Geodaten mit. Tätigkeitsschwerpunkt ist der praktische Umgang mit den nötigen Instrumenten und Systemen zur Gestaltung und
Umsetzung, wie zum Beispiel Grafik- und Multimediaprogramme sowie spezielle Software für Geoinformationssysteme.
Die Technischen Assistenten für Geovisualisierung gestalten die Benutzeroberfläche und organisieren die Schnittstelle zwischen der Technik und dem Anwender.
Berufsübergreifender Lernbereich .............................. 320 Stunden
(Deutsch/Kommunikation, Englisch,
naturwissenschaftliche Grundlagen,
Sozial- und Wirtschaftslehre, Sport/Gesundheitsförderung)
Beruflicher Lernbereich ................................................. 2240 Stunden
Hinweis:
Im Rahmen des Unterrichts nehmen die Schüler am Projekt „f3- fit for future“ teil, mit dem Ziel, den „Xpert – Europäischer ComputerPass“ und den „ESC – Unternehmerführerschein“ zu erwerben. Ein Netz von Partnerorganisationen ermöglicht den Schülern einen Teil ihrer Qualifikationen z. B. in Polen, Frankreich, Österreich oder Schweden zu erlangen.
Im Anschluss kann die 13. Klasse der Berufsoberschule mit dem Ziel des Erwerbs der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife besucht werden. Ein fachgebundener Bachelor-Studiengang kann ohne weiteres Vorpraktikum direkt nach der Abschlussprüfung angeschlossen werden. Studieninhalte werden teilweise angerechnet.
Anmeldung und Ausbildung
Aufnahmevoraussetzung:
Mittlerer Schulabschluss (MSA) oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss, Bestehen des Eingangstests. Bewerber mit Wohnsitz außerhalb Berlins können nach Maßgabe freier Plätze berücksichtigt werden.
Interessierte sollten Freude am Zeichnen und Gestalten – sowohl analog als auch digital – und darüber hinaus die Neigung zu genauer und sauberer Arbeit mitbringen. Ein gutes Raumverständnis und Interesse am Computer zu arbeiten sowie gute mathematische Grundkenntnisse sind sehr hilfreich.
Anmeldung:
Der Bewerbungszeitraum ist vom 1. Februar bis 15. Mai jeden Jahres. Folgende Bewerbungsunterlagen sind erforderlich:
– Aufnahmeantrag
– Lebenslauf mit Unterschrift und Foto
– beglaubigte Kopien der Zeugnisse der 10. Klasse (Nachweis
des mittleren Schulabschlusses)
Ausbildungsdauer:
Der Bildungsgang erstreckt sich über 3 Jahre. Die Probezeit dauert ein Schulhalbjahr. Es gilt die Berliner Ferienregelung.
Im 4. Semester wird ein 6-wöchiges Betriebspraktikum absolviert.
Abschluss:
Bei dieser Ausbildung handelt es sich um eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.
Am Ende der dreijährigen Berufsfachschule steht eine staatliche Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf und der Erwerb der Fachhochschulreife (doppelt qualifizierend!))
Der Bildungsgang kann durch BAföG gefördert werden.


